Samstag, 1. Juni 2019

Dublin: Guinness Store House - ein Tempel für ein Bier

Wer Dublin besucht, kommt am Guinness nicht vorbei. Auch ich habe ja in den Pubs gern eines getrunken (siehe hier). Da wundert es nicht, dass die Brauerei bzw. deren Besucherzentrum eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist. Das Guinness Store House steht in jedem Reiseführer, und auch ich war mit meiner Reisetruppe dort. Die Tickets habe ich online gebucht, und es gab auch vorgegebene Time Slots. Allerdings war, als wir ankamen, nicht viel los, und wir konnten schon früher rein ohne jedes Warten.

Dienstag, 28. Mai 2019

Sightseeing in Dublin - Bücher, Poeten und Brüste

Bei meinen Trip nach Dublin (hier der erste Teil zu Kulinarischem) machten wir Sightseeing eher so "nebenbei" und fast immer zu Fuß. Der Stadt fehlt irgendwie so ein richtiges monumentales Wahrzeichen, ihre Besonderheiten offenbart sie eher nebenbei und im Kleinen, und das macht ihren besonderen und daher authentischen, weniger touristischen und "instagramtauglichen"-Hotspots ärmeren Charme aus, wie ich finde.

Aber ganz oben auf meiner Liste stand dann doch ein ganz gezielte Besichtigung, nämlich die des Trinity Colleges. In der dortigen Biblitohek liegt nämlich zum einen das Book of Kells.

Sonntag, 12. Mai 2019

Sehnsucht am Sonntag: Buntes Kapstadt

Ich habe zwar schon über üdafrika und Lesotho berichtet, aber gar nicht speziell über Kapstadt, die Mother City. Vielleicht kommt das noch... Nur so viel: Kapstadt ist gar nicht soooo große, hat viele unterschiedliche Facetten und lohnt sich auf jeden Fall. Ich muss gestehen, dass auch ich dem bunten Charme von Bokap, dem ehemaligen Sklavenviertel, verfallen bin - leider war ich nur kurz da. Ich hoffe, dass die Anwohner vom Besucher-Foto-Ansturm auch profitieren können. 
In der Rubrik "Sehnsucht am Sonntag" beschreibe ich in kurzen Beiträgen unvergessliche Momente auf meinen Reisen - (fast) jede Woche neu.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Städtetrip Dublin - Go for Guinness


Dublin - und dann auch noch im Winter? (Ja, der Trip ist schon eine Weile her...). Das klingt irgendwie grau und nass. Sicher, die Stadt kann mit manchen südlichen Schönheiten, die ich in den letzten Jahren besucht habe, nicht mithalten. Keine Palmen, keine enge Altstadt. Aber ich mag ja auch das etwas raue und dreckige. Und seit meinen Auslandssemester in Schottland auch die Lebensart der Inseln. Und eines vorweg: Das Wetter war besser als erwartet. Kaum Regen, frisch, aber nicht kalt.

Essen, Trinken, Feiern
Bei Dublin und Irland musste ich sofort an das dunkle Guinness denken. Ich bin kein großer Bier-Fan, aber dieses finde ich ganz süffig. Zudem finde ich es immer spannend, wenn Getränke oder Lebensmittel zu einem Symbol für ein Land oder eine Stadt werden. Und die Guinness-Brauerei hat zugegebenermassen auch ein intensives Marketing und ist omnipräsent.
Im "Brazen Head"
 Zum einen ist eigentlich in jedem Pub ein Zapfhahn mit Guinness vorhanden. Die Pub-Dichte ist enorm. Legendär ist das Viertel rund um die "Temple Bar". Auch uns trieb es dorthin, tagsüber und abends. Es ist weniger Party angesagt als Geselligkeit. Man sitzt oder steht, trinkt sein Bier und in vielen Bars gibt es dann noch Live-Musik. Das ist nicht unbedingt Irish Folk, sondern auch viel Singer/Songwriter.
 
 
 
 

Es war aber längst nicht so, dass wirklich überall Musik gespielt wurde, wir mussten teilweise etwas suchen. Das fand ich etwas schade. Ansonsten waren die Abende in Temple Bar sehr schön und entspannt. Ein Abend gabe es dort statt Abendessen einen späteren Snack am Kiosk, Fish'n Chips oder Pommes mit Käse überbacken.
Aber auch viele Restaurants gibt es dort, traditionelle und moderne, Burgerläden und andere. Wri gingen einen Abend ins Boxty, wo es tradtionelle irische Küche mit einem modernen Twist gibt Ich entschied mich für Pfannkuchen mit Pilzfüllung, andere das Irish Stew. Es schmeckte, aber war recht teuer, aber die Atmosphäre war schön, wenn auch voll. Wir hatten reserviert, ansonsten ist es auch üblich, sich anzumelden und dann zu warten. Im Boxty gab es dann auch ein Bier-Tray mit verschiedenen Sorten von Ale bis Stout, denn natürlich wird nicht nur das klassische Guinness gebraut.

Auch ausserhalb von Temple Bar gibt es viele nette Pubs und Restaurants. Wir waren in der Nähe unseres Hotels in einem hippen Burgerladen, dem Bunsen,  dessen Speisekarte, nun ja, sehr übersichtlich ist und auf eine Visitenkarte passt. Burger, Preis je nach Zutaten.
 
Auch gefrühstückt haben wir ausserhalb. Einmal im Taste Cafe, wo es wirklich sehr lecker und vielfältig war, einmal im Powerscourt Centre. Das ist eine ehemalige aristokratische Stadtresidenz, heute sind dort viele kleine, edle Boutiqen und auch einige Cafes. Wir sassen in der Halle, was etwas Bahnhofshallen-Feeling hatte, aber entspannter.
 
Powerscourt Centre
Einkaufszentren gibt es übrigens viele, so dass man, sollte es doch Regnen, auch im Trockenen bummeln kann.
St. Stephens Green Centre
Eher durch Zufall entdeckten wir mittags an der berühmten Halfpenny Bridge über den Liffey, der Dublin durchzieht, das nette Lokal The Woollen Mills, wo es frische, organische Speisen, in einer modern-rustikalen Umgebung.
 Die Halfpenny Bridge heisst übrigens so, weil es früher einen halben Penny kostete, sie zu überqueren. Sie führt direkt ins Herz von Temple Bar, wo sicher das nächste Guinness wartet.

Dienstag, 19. März 2019

Pony-Trekking in Lesotho, dem Königreich im Himmel

Lesotho - das ist eine kleine Enklave, in Mini-Land, umringt vom großen Südafrika. Da bietet sich ein Besuch eigentlich an, aber dennoch ist es noch kein wirklich massentaugliches Ziel. Natürlich fahren täglich Jeeps mit Ausflüglern den Sani-Pass hoch - aber auch am selben Tag wieder runter. Im Land umherrreisen, ist nicht so üblich. Keine Infrastruktur, Armut, karge Landschaft, keine wilden Tiere - das klingt auch nicht gerade verlockend. Ich wollte trotzdem unbedingt hin. Warum? Vor Jahren, auf meiner Tour durch Namibia, hat meine kanadische Zimmergenossin mir ein paar ihrer Bilder ihrer Afrika-Tour gezeigt. Und da war auch ein Bild dabei, auf dem sie auf einem kleinen, zottigen Pony sass, vor schroffen Hängen, mit einem freundlich lachenden Mann daneben. Ich fragte, wo das gewesen sei, und sie erzählte mir, es sei ein Ponytrekking in Lesotho gewesen. Und von da an hatte ich es abgespeichert im Herzen, wollte da unbedingt hin. Erst jetzt, Jahre später, wurde es möglich, und bei der Planung meines Südafrika-Urlaubs war klar: Ich musste Zeit und Weg finden, dorthin zu kommen. Und meine Reisebegleitung musste mit, ob sie wollte oder nicht.
"Papier"Blumen